Make Some Noise - Pop Makes Politics
Bob Geldof hat mit seine Projekten bewiesen, daß Musik das ideale Medium ist um auch humanitäre und politische Inhalte zu transportieren.
Nun startet auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International eine popkulturelle Offensive mit "Make Some Noise" - einer Initiative um die Musikwelt für den Konflikt in Darfur zu sensibilisieren.
Das Motto von "Make Some Noise": Musik, Parties und Aktionen für Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichberechtigung.
Zu diesem Anlass hat Yoko Ono die Weiterverarbeitungsrechte für John Lennons Friedens-Hymne "Imagine" und seinem gesamten Solorepertoire an Amnesty International gestiftet.
Die Witwe des Musikers beschreibt die Macht der Musik so:
"Musik spricht die Sprache von Freiheit, Revolution und Solidarität. Ohne dieser Freiheit - ohne Musik, die wütend, fröhlich und notwendig ist, sind wir nichts!"
In Zusammenarbeit mit Größen und Newcomern des Musikgeschäfts sind über 30 Neuinterpretationen von John Lennons Klassikern entstanden. Mit dabei sind unter anderem Aerosmith, Avril Lavigne, Ben Harper, Black Eyed Peas, Christina Aguilera, Green Day, Jack Johnson, Lenny Kravitz, Puppetmastaz, R.E.M., The Cure, Tokio Hotel, U2 uvm.
Durch die Vielfalt der ausgewählten Künstler und durch die zeitgemäße Verbreitung und der viralen Vermarktung über iTunes, YouTube und MySpace, verspricht sich die Organisation bis zu 1.000.000 neue Unterstützer zu gewinnen.
Der Song, an den sich U2, Duran Duran und Tokio Hotel gewagt haben "Instant Karma" trifft es ganz gut:
Per Mouseclick den Song bei iTunes downloaden und schon hat der Hörer ein paar Karmapunkte gesammelt - für eine wichtige Sache, für die Arbeit von Amnesty International in Darfur.