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Patriotisch und konservativ:
Stimmen
aus der Gruft des Eisernen Kanzlers
Die neurechte Wochenzeitung Junge Freiheit pflegt gute
Kontakte zu Fürst Ferdinand von Bismarck und zum Bismarckbund. Man trifft sich
auch mal am Grab des berühmten Urgroßvaters...
Approbationsentzug 1938:
Und keiner
hat es gewusst?
Als Vorsitzender des Jüdischen Ärzteverbandes Paul Ehrlich vertrete ich etwa 80
Kolleginnen und Kollegen in ganz Bayern. Es sind 20 Jahre her, 50 Jahre nach
Approbationsentzug für jüdische Ärzte in Deutschland, als wir, auf der Suche
nach unseren Wurzeln, diesen Verband zu neuem Leben erweckten...
Approbationsentzug 1938:
Ein Grund zur Trauer
1990 erschien ein Buch Simon Wiesenthals mit dem Titel: „Jeder
Tag ein Gedenktag“. Wiesenthal hat darin Verbrechen um Verbrechen aufgelistet,
die gegen Juden im Laufe von Jahrhunderten begangen worden sind. So wird jeder
Tag des Jahres zum Gedenktag, an jedem Tag gibt es Grund zur Trauer...
Ausstellung in München:
Approbationsentzug 1938
In München ist zur Zeit die Ausstellung „Approbationsentzug 1938“ zu sehen.
Darin wird anhand von Dokumenten und persönlichen Lebenswegen auf das Schicksal
jüdischer Ärztinnen und Ärzte aufmerksam gemacht, die zum Zeitpunkt der
Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 in München lebten und
arbeiteten...
Polnische Forscher entdeckten in einem Münchner
Archiv Akten zur berüchtigten SS-Sturmbrigade "Dirlewanger". Die an
zahlreichen Massakern beteiligte Truppe bestand aus entlassenen Kriminellen. Die
polnische Regierung hat Deutschland nun gebeten, nach noch lebenden Mitgliedern
der Brigade zu fahnden. Vertreter der polnischen Staatsanwaltschaft sichten zur
Zeit gemeinsam mit dem Leiter des zentralen Archivs für Naziverbrechen in
Ludwigsburg die Münchner Dokumente.
haGalil TV-Radar:
Fernsehtipps der Woche
Vom 25.07. bis 31.07.2008...
Rechte Symbole bei Mittelaltergruppen:
Der Nazi im Kettenhemd
Auf Mittelaltermärkten sind sie Stars: Gruppen, die historische
Ereignisse nachstellen. Wissenschaftler kritisieren: hier werden
ideologisch verzerrte Geschichtsbilder vermittelt...
Über die Entrümpelung der deutschen Geschichte:
Warum uns der Nahe Osten näher liegt
Die bayerische Staatsregierung schickt sich an, ohne mit der Wimper zu
zucken das Unterrichtspensum zu NS-Propaganda, Antisemitismus und
Holocaust in den letzten zwei Jahren bis zum Abitur auf sieben Stunden
zu reduzieren, während das Pensum zum Nahostkonflikt auf zehn Stunden
angehoben werden soll. Die Begründung im vertrauten Bürokratendeutsch
liest sich zunächst wie die bekannte Frage in Tante Emmas Laden, ob’s
denn nicht ein bisschen mehr sein dürfe...
"Hammer Stimmung":
Stimmen zu
Samir Kuntar
Was denken junge Muslime hierzulande über den Gefangenenaustausch der Hizbullah
mit Israel? Um diese Frage zu beantworten lohnt ein Blick in die diversen
Internetforen der Muslime in Deutschland...
Von Thomas Mann bis Martin Walser:
Literarischer
Antisemitismus in Deutschland
Die Gewalt, die in sprachlichen Stereotypisierungen steckt, ging und geht der
Demütigung, der körperlichen Gewalt, der Vertreibung und des Völkermords voraus.
Wie aber kann es gelingen, antisemitische Sprechweisen freizulegen? Nach welchen
Kriterien kann Antisemitismus in literarischen Texten analysiert werden?...
Kommentar zum Gedenken des 20.Juli:
Besungene
und unbesungene Helden
Es ist wieder soweit. Das kollektive Schulterklopfen der Deutschen zum 20. Juli
- dem Gedenktag des verpatzten Hitlerattentats der Stauffenbergtruppe - hat
eingesetzt...
Fritz Gerlich:
Ein tapferer Feuerkopf
Zu Hitlers ersten Opfern gehört 1933 der Journalist Fritz Gerlich, der ihm
wie kaum ein anderer die Stirn geboten hat. Im März
1933 stürmt ein Schlägertrupp das Büro der Zeitung und geht auf den Chefredakteur los. Und ausgerechnet
er, der den Nazis alles Finstere zugetraut hat, kann es nicht fassen...
Der Mut der wenigen:
Nur acht Minuten
Ganz für sich allein fasst Georg Eiser den Entschluss, Hitler in die
Luft zu sprengen. Georg Eiser, ein kleiner, unauffälliger Mann mit
welligem, dunklem Haar und hellen Augen. 35 Jahre alt, ein Einzelgänger,
der sich wenig für Politik interessiert...
Achtung, Achtung!
"Sie hören den Sender der
Freiheitsaktion Bayern!"
Vor Eintreffen der Amerikaner versuchen Soldaten vergeblich, den Nazis
München zu entreißen...
Kennen Sie Willi
Bleicher?
Nein, nie gehört!
Das wundert mich nicht. Wie sollten Sie auch? Die großen historischen
Vorabendserien der letzten Jahre - treffenderweise "histortainment"
genannt - beschäftigten sich ja auch vornehmlich mit den Tätern des
NS-Regimes...
"Unser Claus":
Instrument
der "Erinnerungskultur"
Die Warte des Betrachters prägt die Worte und somit im
Nachhinein auch die Vorstellung vom geschichtlichen Vorgang. "Drittes
Reich", "NS-Zeit" oder "totalitäre Hitler-Diktatur"? Die historische
Begriffsbildung ist ein heiß umkämpftes Gebiet. |
Für 2 Euro Jahresbeitrag:
Privatanbetung für Hitlers Stellvertreter
Weil das Bundesverwaltungsgericht die Verbote von
Rudolf-Heß-Aufmärschen vor kurzem gebilligt hat, wollen die Rechtsextremen die
Nazigröße nun in Privatveranstaltungen verehren. Doch der Plan könnte durchaus
noch scheitern...
Stephan Braun (SPD):
"De facto
bleibt das Blatt gefährlich"
Die "Junge Freiheit" (JF) gilt als das Leitmedium der so genannten Neuen
Rechten, einer Strömung die sich an der Konservativen Revolution orientiert, die
die Weimarer Demokratie untergrub und dem Nationalsozialismus als
Steigbügelhalter diente. Auch heute noch stehen Vertreter dieser wohl
einflussreichsten rechten Strömung in Deutschland mit dem Grundgesetz auf
Kriegsfuß...
Unverantwortliche Kapriolen:
"Leugnung
des Holocausts nicht unter Strafe stellen"
Die Äußerung des ehemaligen Richters am Bundesverfassungsgericht, Wolfgang
Hoffmann-Riem zur Strafbarkeit der Holocaust-Leugnung stößt beim Zentralrat der
Juden auf harte Kritik...
Gut, darüber gesprochen zu haben:
Wenn ich
das Wort Antisemitismus höre…
Am 16.6.2008 fand die Anhörung im Innenausschuss des Bundestages statt, die sich
dem Thema Antisemitismus widmete. Nette Mitarbeiter des Bundestages waren
bereit, die Videoaufnahme des Sitzung sofort online zu stellen. Vier Stunden
später war es soweit...
Kritik am Einbürgerungstest:
Seltsames
Geschichtsverständnis
In einer Pressemeldung des Zentralrats der Juden in Deutschland kritisiert der
Generalsekretär den Fragenkatalog des Bundesministeriums des Innern zum
Einbürgerungstest und erkennt ein "seltsames Geschichtsverständnis"...
Geköpfter "Diktator":
Zurück in
den Bunker
Schon vor der Eröffnung des Wachsfigurenkabinetts von "Madame Tussauds" in
Berlin gab es eine sehr intensive Diskussion über die Ausstellung einer
Hitler-Figur. Nachdem ihr gleich bei der Eröffnung ein Berliner den Kopf
abgerissen hatte, ist das Managment von "Madame Tussauds" der Meinung, diese
Figur ganz einfach wieder in ihren nachgestaltenen Bunker zu platzieren...
haGalil TV-Radar:
Fernsehtipps der Woche
Vom 04.07. bis 10.07.2008 ...
Konflikt um Faruk Sen:
Unterstützung trotz Ausrutscher
Der Zentralrat der Juden, die Türkische Gemeinde und jüdische Persönlichkeiten
sind gegen die Abberufung Faruk Sens vom Chefposten des Zentrums für
Türkeistudien...
Augenzeugen gesucht:
Wer
kannte Josef Weiss, den "Judenältesten von Bergen-Belsen"?
Der deutsche Regionalhistoriker Hans-Dieter Arntz aus Euskirchen (Rheinland)
verfasst zurzeit ein Buch über Josef Weiss (geb.1893 in Flamersheim, gest. 1976
in Jerusalem). Trotz seiner zwei Publikationen über diese jüdische
Persönlichkeit werden immer noch weitere Augenzeugen gesucht, die zuerst in
Westerbork/Niederlande und dann im "Sternlager" von Bergen-Belsen waren...
Im Zeichen zunehmender Gewalt gegen Schwule und Lesben:
500.000 beim Berliner CSD-Parade gegen Hass und
Gewalt
"Hast Du was dagegen?", unter diesem Motto fand
am Samstag in Berlin die 30. Parade zum Christopher-Street-Day (CSD)
statt. Sie stand im Zeichen der auch in Berlin immer stärker
zunehmenden Gewalt gegen Homosexuelle und erinnerte gleichzeitig an
die Verfolgung und Ermordung von Homosexuellen in nicht wenigen
Ländern der Welt...
Deutscher Professor zu Münchner Massaker:
"Israelische Sportler haben sich freiwillig geopfert"
Ein deutscher Akademiker hat behauptet, es bestünde die Möglichkeit, dass die 11
israelischen Sportler, die während der Olympischen Spiele 1972 in München von
palästinensischen Militanten niedergemetzelt wurden, zuvor von diesem Angriff
gewusst, sich jedoch freiwillig geopfert hätten. Dies berichtete die deutsche
Wochenzeitschrift "Der Spiegel" am Samstag...
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